E-Learning Vorwort

Der Beginn des neuen Jahrhunderts ist von einem einschneidenden Wandel in den Kommunikationsformen der Gesellschaft begleitet. Die rasante technologische Entwicklung, vor allem auf dem Gebiet der elektronischen Medien, greift tief in die Lebensgewohnheiten der Menschen ein. Der Computer, das Mobiltelefon und das Internet haben längst begonnen, unser Leben grundlegend zu verändern. Mit ihnen und durch sie entstehen neue Chancen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Weltweit steigen die Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und die damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten rasant an. Im globalen Datennetz nimmt die Quantität und Qualität der zur Verfügung gestellten Information stetig zu.

Für das Bildungssystem mit seiner Aufgabe, den Lern- und Lehrprozess auf hohem Stand zu halten, ist die produktive Auseinandersetzung mit neuen Methoden und den revolutionierenden Möglichkeiten der neuen Medien unabdingbar. Bei der Transformation unserer Gesellschaft hin zu einer Wissensgesellschaft kommt den Schulen, Universitäten und Fachhochschulen sowie den neuen Medien eine zentrale Bedeutung zu. Wurden die neuen Medien in der akademischen Welt früher vor allem für Forschungszwecke genutzt, so haben sie längst Einzug in die Lehre im tertiären Bildungssektor gefunden. Es liegt es an den Verantwortlichen in Lehre, Forschung und Verwaltung, den Einsatz von neuen Medien zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Wissensvermittlung zu machen.

Innovationen in der Lehre:

Grundsätzlich können mit dem Einsatz von neuen Medien und E-Learning in der Lehre unterschiedliche Ziele verfolgt werden:

  • Bereicherung der Lehre
  • Bestehende Lehrangebote können sinnvoll ergänzt werden. Neue Impulse können vor allem in der Internationalisierung der Lehre und durch die verstärkte multimediale Präsentation von Lerninhalten gesetzt werden.
  • Erweiterung der Lehr- und Lernaktivitäten
  • Einen wichtigen Schwerpunkt bilden die flexibleren Möglichkeiten zum „lebensbegleitenden Lernen“, indem Berufstätige eine bessere Chance erhalten, einen Hochschulabschluss zu erwerben, und AkademikerInnen ihren Wissensstand aktualisieren können.
  • Ersatz von Lehrveranstaltungen
  • Lehrende, Schüler und Studierende werden von zeitlich und örtlich gebundener Anwesenheit entlastet. Den Lehrenden verbleibt mehr Zeit für die individuelle Betreuung ihrer Schüler und Studierenden. Die Schüler und Studierenden können die Einteilung ihrer Lernzeit durch vermehrte individuelle Planung optimieren.

 

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